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Neuanfang nach Tiefpunkt VON DANIEL BRODHUHN - zuletzt aktualisiert: 05.08.2010 (RP) Einst spielte der SV Ringenberg in der Fußball-Bezirksliga. Nun ist er in der untersten Spielklasse angekommen. Mit vielen neuen und vor allem jungen Gesichtern will der Club möglichst bald die Kreisliga C wieder verlassen. Unansehnlicher Fußball, Disziplinlosigkeiten in der Mannschaft und schließlich der Abstieg aus der Kreisliga B - die vergangene Saison war der vorläufige Tiefpunkt beim SV Ringenberg, der nun in der Kreisliga C einen Neuanfang starten will und auch muss. Die ersten Weichen dafür sind bereits gestellt. Der 23-Mann-Kader des SVR hat im Vergleich zur Vorsaison ein völlig neues Gesicht. Insgesamt neun Akteure wollten oder mussten teilweise auch den Verein verlassen. Zwölf Neuzugänge "Wir wollten den Kader in erster Linie charakterlich verbessern", erklärt Coach Dieter Helmert. Dies versucht der SV Ringenberg nun in erster Linie mit jungen Akteuren. Elf der insgesamt zwölf Neuzugänge kommen aus der eigenen A-Jugend. Namentlich sind dies Fabian Schmidt, Matthias Slupianek, Andreas Gores, Stephan Jenniek, Timo Hoffader, Daniel Pasz, Sebastian Koch, Andreas Bongers, Tobias Heimann, Christoph Herbst und Manuel Nabbefeld. Hinzu kommt noch der zuletzt vereinslose Maik Hülsmann. "Natürlich wird es einige Zeit in Anspruch nehmen, bis sich die vielen jungen Spieler an den Senioren-Fußball gewöhnt haben. Die Jungs machen aber einen guten Eindruck bisher. Sie sind mit vollem Elan und sehr viel Ehrgeiz dabei", berichtet Dieter Helmert und deutet damit indirekt an, dass dies im letzten Jahr nicht immer der Fall war. Allerdings haben die neun Abgänge vor allem in Sachen Erfahrung eine Lücke hinterlassen. Wiederaufstieg unrealistisch Es muss sich zeigen, ob der Verlust von David Welter (1. FC Bocholt), Wardan Namesov, Enrico Grella, Carsten Neuhaus (alle Laufbahn-Ende), Matthias Hauschild (SV Brünen), Tobias Neuhaus (BW Dingden), Khalil Akil (BW Wesel), Daniel Schleising (Hamminkelner SV) sowie Daniel Touzri (TuS Haffen-Mehr) aufgefangen werden kann. Da setzt Helmert in seiner zweiten Saison als Ringenberger Trainer vornehmlich auf die wenigen Spieler mit Erfahrung wie Nils van Gemmeren, Sebastian Klemme, Frank Blomen und Stefan Schnell. "Wir wollen in den nächsten zwei, drei Jahren den Sprung zurück in die Kreisliga B schaffen. Wir geben der jungen Mannschaft die Zeit sich zu entwickeln", sagt Helmert, für den der direkte Wiederaufstieg kein Thema ist, auch weil er ihn für relativ unrealistisch hält. GW Flüren II und der PSV Wesel III sind für ihn, der mit seiner Mannschaft einen Platz unter den ersten Fünf anpeilt, die Favoriten auf den Aufstieg. Der Kader Tor: Oliver Jeschner. Abwehr: Fabian Schmidt, Matthias Slupianek, Manuel Nabbefeld, Stefan Schnell, Frank Blomen, Wolfgang Belting, Sebastian Meyer. Mittelfeld: Andreas Gores, Stephan Jenniek, Timo Hoffader, Daniel Pasz, Sebastian Koch, Andreas Bongers, Tobias Heimann, Nils van Gemmeren, Sebastian Meyer, Maik Hülsmann, Andre Sicker, Sebastian Klemme. Angriff: Christoph Herbst, Ahmet Özdas, Fevzi Gezer, Artak Namesov.
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